ThyssenKrupp: Millionenabschreibung auf Edelstahlsparte

© Torsten Silz/ dapd

Gemeinsam mit der Vorlage der Quartalszahlen hat ThyssenKrupp hohe Abschreibungen bei seiner Edelstahlsparte bekanntgegeben. Insgesamt musste der Mischkonzern eine Summe in Höhe von 265 Millionen Euro abschreiben.

Mit Vorlage der Quartalszahlen gab ThyssenKrupp hohe Abschreibungen bei der eigenen Edelstahlsparte bekannt. Wie bekannt wurde, mussten von Oktober bis Ende Dezember Abschreibungen in Höhe von insgesamt 265 Millionen Euro in der Sparte vorgenommen werden. Der Mischkonzern korrigierte bereits im vergangenen Geschäftsjahr den Wert um insgesamt 800 Millionen Euro nach unten.

Seit Jahren leidet das Edelstahlgeschäft in Europa sowohl unter dem immensen Preisdruck als auch unter den Überkapazitäten. Im Januar kündigte Hiesinger bereits an, dass die Edelstahlsparte an den finnischen Konkurrenten Outokumpu verkauft wird. Die Transaktion soll bis Ende 2012 erfolgen.

Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte der Edelstahlbereich, der von ThyssenKrupp in die Tochter Inoxum ausgelagert wurde, mit einem Verlust in Höhe von 321 Millionen Euro abschließen. Im Vorjahreszeitraum wurde in den Büchern noch ein Gewinn in Höhe von sieben Millionen Euro vermerkt. Von ThyssenKrupp wurde die angedachte Transaktion mit Outokumpu mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro angegeben.

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