Syrien: Regime spricht sich gegen Blauhelm-Mission aus

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Das syrische Regime hält an seiner Verweigerungshaltung fest und lehnt den Einsatz von Friedenstruppen mit UN-Blauhelmen ab. Die von der Arabischen Liga geforderte Blauhelm-Mission wird von der Regierung als feindlicher Akt bezeichnet.
Das Regime in Syrien bleibt weiter in der eingeschlagenen Verweigerungshaltung und lehnt den Einsatz von Friedenstruppen mit UN-Blauhelmen ab. Wie von Seiten des syrischen Botschafters erklärt wurde, werde die Blauhelm-Mission, die von der Arabischen Liga angedacht wird, von dem Land als feindlicher Akt angesehen, der auf die Sicherheit und die Stabilität in Syrien abzielt.
Nach Erklärungen von Jussef Ahmed, syrischer Botschafter, werde durch die Entscheidung ein Zustand von Hysterie und Fehltritten ausgedrückt. Am Montag wird sich auch die UN-Vollversammlung erneut mit der Lage in Syrien auseinandersetzen.
Die Arabische Liga sprach sich nach dem Scheitern ihres Beobachtereinsatzes für die Blauhelm-Mission in dem Land aus. Aus einer am Samstag veröffentlichten Erklärung geht hervor, dass die Liga den Weltsicherheitsrat dazu auffordert, für einen solchen Einsatz den Weg freizumachen. Die heftigen Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Deserteuren gingen in Syrien indes weiter.
