Muttertag bald ohne Blumen?

© Bernd Boscolo/Pixelio

Zumindest wenn es um selbst gepflückte Wiesenblumen geht könnten Kinder bald ohne Blumenstrauß zum Muttertag dastehen, dass befürchtet die Umweltstiftung NatureLife.

Nach Ansicht der Umweltstiftung NatureLife droht dem klassischen Blumen-Strauß bestehend aus Wiesenblumen zum Muttertag bald das Aus. Claus-Peter Hutter, Präsident der internationalen Stiftung NatureLife sagte, dass es immer weniger Wiesenblumen gibt, da viele Wiesen heutzutage völlig überdüngt sind.

Immer schwieriger wird es deshalb für die Kinder ihrer Mutter einen Strauß Blumen zum Muttertag zu pflücken. Besonders aus Blumen wie die Wiesenglockenblume, Hahnenfuß, Salbei, Lichtnelke oder Flockenblume werden von den Kindern häufig für ihre Mutter zum Muttertag gepflückt.

Hutter sagte weiter, dass die Wiesen zwar immer grüner werden, dies allerdings kein gutes Zeichen sei, sondern auf eine deutlich zu hohe Belastung mit Nährstoff hinweise. Unter dieser Belastung leide vor allem besonders die Artenvielfalt und somit sind die heimischen Wiesenblumen davon ebenfalls besonders betroffen.

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